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Bahnhof Rennsteig

Friemar Photography

Bahnhof Rennsteig

Standort: Bahnhof Rennsteig, Schmiedefeld

Bildentstehung: Während meiner Wanderung im April 2022 gab es stellenweise noch richtig viel Schnee. So auch am Rennsteigbahnhof. Das Bild, welches während der Tour entstanden ist, habe ich aber nicht für den Kalender gewählt. Für den Juli war es mir zu viel Schnee – das hatte nicht gepasst. Also war ich im Sommer 2022 nochmal dort.

Wissenswertes: Der Bahnhof Rennsteig ist der höchste Kopfbahnhof Thüringens und liegt auf einer Höhe von 747 m ÜNN zwischen Stützerbach und Schmiedefeld. Er wurde 1904 eröffnet, das Empfangsgebäude entstand 1906. Bis 1998 fand ein planmäßiger Reiseverkehr statt.

Seit 2017 gibt es eine Direktverbindung zwischen Erfurt und dem Bahnhof Rennsteig, die allerdings nur an den Wochenenden und Feiertagen fährt. An allen anderen Tagen ist der Bahnhof über eine Buslinie in den Nahverkehr eingebunden.

Im Bahnhof Rennsteig befindet sich seit 2021 das Thüringer Waldlokal. In der Gaststube, im Bierhäusle oder der Waggonterrasse kann man regionale Küche genießen. Die Säulen der Säulenhalle stammen übrigens vom Hauptbahnhof Erfurt.

Die Rennsteigwanderung – Etappe 5:

  • Tag 5 – 13.04.2022
    Etappe von Allzunah nach Friedrichshöhe
  • Kilometer: 24
  • Höhenmeter: 419 aufwärts; 389 abwärts
  • Unterkunft am Ziel: Pension “Hirschblick”

Guten Morgen in Allzunah. Ich habe im Rennsteigzimmer hervorragend geschlafen und wollte so gar nicht aufstehen. Gemütlich und ausgeruht lasse ich Tag 5 beginnen. Mit Frau Schröpfer habe ich am Vorabend vereinbart, dass es 8 Uhr Frühstück geben soll. Pünktlich wurde ein leckeres und sehr reichhaltiges Frühstück direkt in meine eigene Küche der Ferienwohnung gebracht. Ich konnte mir auch ein Lunchpaket für den Tag zusammenstellen. Ausgeruht und gut gestärkt habe ich mich dann gegen 10 Uhr wieder auf den Weg gemacht. Das Rennsteigzimmer hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Danke für den angenehmen Aufenthalt.

Die heutige Tagesetappe beinhaltet eine Besonderheiten: die Mitte des Rennsteigs, der ganz in der Nähe von Allzunah liegt. Der Morgen ist frisch, klar und die Sonnen lacht vom Himmel. Kurz hinter Allzunah ist der Weg durch den Wald besonders schön. Trotz der hohen Bäume hat man eine weite Sicht und die Sonnenstrahlen zaubern ein wunderbares Licht in den Wald.

Nach wenigen Kilometern, kurz hinter der Waldbaude Dreiherrenstein, befindet sich nun der Mittelpunkt des Rennsteiges. Ich habe tatsächlich schon 84,646 km zurück gelegt?! Ein wenig Stolz überkommt mich und gibt Motivation für die zweite Hälfte der Tour. Nach dem obligatorischem Foto wandere ich ehrgeizig weiter Richtung Neustadt am Rennsteig. Auf diesem Streckenabschnitt führt der Weg an einer großen Bergwiese vorbei. Das ist eine echte Abwechslung zu den bisherigen Wegen durch den Wald und ideal um auf der Wiese ein wenig die herrliche Aprilsonne zu genießen. Bis Neustadt am Rennsteig ist es nun nicht mehr weit. Hier führt der Rennsteig einmal quer durch den Ort. Es gibt zahlreiche Pensionen und Unterkünfte, eine Herbergskirche (Michaeliskirche), die Rennsteiginformation, das Rennsteigmuseum und eine Einkaufsmöglichkeit. Eine gute Gelegenheit um Reserven aufzufüllen.

Nach Neustadt am Rennsteig führt der Weg nun ca. 6 km entlang der Straße – das ist ziemlich unspektakulär. Einziger Vorteil: Es geht bergab und ich legte innerhalb kürzester Zeit ordentlich Wegstrecke zurück. An der Schwalbenhauptwiese bog ich dann endlich wieder in den Wald und es ging gleich ordentlich bergauf. 130 Höhenmeter auf 1,6 km Strecke. Oben angekommen brauchten meine Füße erstmal Frischluft und trockene Socken. Eine lange Pause erlaubte ich mir allerdings nicht, denn es warteten noch 9 Kilometer bis zum Tagesziel auf mich. Der Weg führte nun durch den Wald hinab bis nach Masserberg. Dort hielt ich mich nicht lange auf, denn es war inzwischen spät geworden. Sicherheitshalber sagte ich in der Unterkunft bescheid, dass ich vor 19 Uhr nicht mehr ankommen werde. Ca. 1,5 km nach Masserberg führt der Weg direkt an der Rennsteigwarte vorbei. Das ist ein Aussichtsturm auf dem Eselsberg direkt am Rennsteig. Man kann täglich ab Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang die 135 Stufen auf die obere Aussichtsplattform erklimmen. Sie ist geschlossen, also wettergeschützt und man hat einen tollen Blick in alle 4 Himmelsrichtungen. Die Infotafeln geben Auskunft, was wo zu sehen ist. So hat man bspw. einen Ausblick bis zum oberen Becken des Pumpspeicherwerkes Goldisthal. Die Rennsteigwarte kann man für nur einen Euro besuchen. Mehr dazu aber im nächsten Monat.
Die letzten Kilometer bis Friedrichshöhe ziehen sich mächtig. Wie der Ortsname schon vermuten lässt, geht es nochmal aufwärts. Ab der Eisfelder Ausspanne steigt es bis zur Pechleite (839 m) kontinuierlich an. Der Rest der Tagesetappe geht bis Friedrichshöhe dann wieder leicht bergab. Mittlerweile ist es 19:30 Uhr und ich bin froh meine Unterkunft – die Pension Hirschblick – erreicht zu haben. Ein paar bekannte Gesichter traf man auch hier wieder. Ich hatte ein wirklich großzügiges Appartement mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und einem großen Badezimmer und 3 Wünsche: Duschen, essen und schlafen. Na dann, Gute Nacht.

 Die Route zur Etappe 5 – sowie die gesamte Rennsteigwanderung – gibt es auf meiner Outdooractive-Seite zum Download:

Ich empfehle Dir das Kartenmaterial von Outdooractive auf Dein Smartphone herunterzuladen. So hast Du auch offline im Wald immer Zugriff auf die gültigen Karten und den Guide. Outdooractive bietet zudem jede Menge Zusatz-Features sowie Rabatte und exklusive Vorteile bei verschiedenen Partnern. 

 

Ausblick: Über Etappe 6 (von Friedrichshöhe nach Spechtsbrunn) berichte ich im August.

Gut Runst!